Piccolo Suicidio - Bittersüßes Ende

Manchmal braucht man nur einige kleine Dinge, um eine große Geschichte zu erzählen - einen Tisch, eine Lampe, eine Tüte mit Bonbons, eine Tablette und ein Glas Wasser.

Ohne Worte,  mit lautmalerisch-stimmlichem Ausdruck, erweckt der Theatermacher Peer Damminger einen Haufen bunter Toffees zum Leben. Es entfaltet sich eine dramatische Geschichte um Offenheit, Akzeptanz und Liebe - mit einem original tragischem Ende - oder in der bittersüßen Variante mit einem Hoffnungsschimmer.

In jedem Fall eröffnet das Spiel das Gespräch über das eigene Erleben der Zuschauer, das Nachdenken über das Wie und Warum des Umgangs mit Bekanntem und Fremdem.

"Piccolo Suicidio" ist ein Klassenzimmerstück für ALLE Altersgruppen über Ausgrenzung und Rassismus. Es kann auch unter Corona-Bedingungen im Freien gespielt werden!

für alle Klassen geeignet!
Dauer: 40 Minuten inclusive Nachbesprechung
Mehrfachvorstellungen sind möglich

Produktion 1986

Diese Inszenierung entspricht der Vorgaben der Coronaschutzverordnung.

Mit Peer Damminger

Ein Theaterstück auf einem Tisch? Das funktioniert. Peer Damminger von der KiTZ Theaterkumpanei hat das (...) bewiesen. Das Stück dreht sich um soziale Ausgrenzung. Die Kinder hatten nicht nur Spaß, sie haben sich auch ihren Reim draus gemacht.
Die Rheinpfalz

Manchmal braucht es nur einige kleine Dinge, um eine Geschichte von großer Tragweite zu erzählen.
Mannheimer Morgen 

Ich bin immer noch sehr beeindruckt und beglückt über unser Hoftheater am Montag. Wir haben schon viele tolle Stücke bei Euch gesehen, aber dieses Stück stellt für mich alles bisher gesehene in den Schatten. Dieses kleine Tischtheaterstück punktet mit:
* Aufbau: Zuschauen, Sprechen, Zuschauen, Sprechen
* Thema: es betrifft die Kinder direkt, ihr Leben, ihre Erfahrung, sie stellen Bezüge her
* Schwere/Leichtigkeit: ernst, aber dabei lustig anzusehen und konstruktiv und hoffnungsvoll am Ende und durch die Gespräche
* Vielschichtigkeit: Die Gespräche im Anschluss unserer Gruppen verliefen sehr unterschiedlich, je nachdem, was die Kinder eingebracht haben: Sprache, Herkunft, Aussehen jeder Art, Kleidung --- alles mögliche kann dazu führen, dass man von einer Gruppe ausgeschlossen wird. Durch die Vielschichtigkeit kann man es auch gerne zweimal oder öfter mit einer Klasse anschauen. Man entdeckt dann Neues!
* Sprache: an unserer Schule gibt es viele, viele Muttersprachen. Alle Kinder hatten die gleichen Voraussetzungen, weil das Stück in Grammelo gesprochen wird. Obwohl man kein Wort versteht, versteht man doch alles! Das war ein aufregender Gesprächsanlass für meine Klasse!

Fazit: Dieses Stück trägt zur Integration und einem friedlichen Miteinander bei. Es stärkt die Empathie und kann darüber hinaus im Kunstunterricht bearbeitet oder nachgespielt werden, was zu einer weiteren Verankerung und Vertiefung der eigenen Erkenntnisse führen kann, die man beim Anschauen des Stückes hat. 

Das "bittersüße Ende" könnte für mich zur "Pflichtlektüre" für dritte Klassen werden, die noch ein Jahr gemeinsam an derselben Schule verbringen und auf die Bilder und Erkenntnisse zurückgreifen können, wenn in der Pausenhofsituation Probleme auftauchen. 

Rückmeldung der Grundschule Wittelsbachschule

Ort
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen